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Autor Nachricht
Sabine Holzmann
vom: 17.02.2009
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Hallo lieber Georg,

Du kannst Dich vieleicht an mich erinnern, wir waren zusammen bei der Veranstalltung in Wolpertshausen.
Ich finde das was Du für uns alle getan hast einfach super, laß Dich ja nicht von ein paar Leuten ,die ja immer die Schuld bei denen Suchen die am wenigsten dafür können, in die Schuhe schieben.
Dein Brief dazu ist echt toll, ja sie sollen bei Ihren eigenen Reihen anfangen zu kehren und nicht bei ehrlichen rechtschaffenen Menschen.
Meine HOCHACHTUNG und volle ZUSTIMMUNG hast Du, jetzt und in Zukunft.

Lieben Gruß

Sabine
 
Hans-Joachim Müller
vom: 17.02.2009
E-Mail    
Hallo,

meiner Frau, Mitarbeiterin bei der CMA, wurde am Telefon angeboten als "landwirtschaftsaffine Ein-Euro-Jobberin auf einem Bauernhof" anzufangen, "es würden ja jetzt wohl ein paar neue Arbeitgeber gesucht!".

Mal im Ernst, wenn die betreffenden Herrschaften ihre Häme gegenüber JEDEM im CMA/ZMP-Umfeld einstellen und anfangen unternehmerisch zu denken, werden Sie ja vielleicht auch begreifen, dass Sie nichts anderes "geschafft" haben als sich selber die Existenz im Internationalen Wettbewerb zu zerstören! Übrigens: die anderen europäischen Länder stehen schon Schlange bei den potenziellen Absatzmärkten China/Indien und Co., nur wir "beknackten Deutschen" haben uns wieder selber ein Bein gestellt - SUPER, GROßER SIEG... Mich würde brennend interessieren, wie weit personalisierte Absatzförderung mit 3.500€/p.a. reicht!

Mfg
(Nebenerwerbslandwirt)
Ha-Jo Müller


Kommentar vom Webmaster:
Das Absatzfondsgesetz Widerspricht dem Grundgesetz. Punkt. Alles weitere erübrigt sich also.
Franz Klarner
vom: 17.02.2009
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Warum werden die CMA und ZMP nicht privatisiert ?

Das Absatzförderungsgesetz ist 1969 in Kraft getreten. Es schrieb Regelungen für die Verwendung der durch Zwangsabgaben erhoben Mittel vor. Das oberste deutsche Gericht hat die Erhebung der Zwangsabgaben für verfassungswidrig erklärt.- Die Gründe sind im Urteil nachzulesen. Die Klägern haben sich zur Wehr gesetzt und Recht bekommen. Hierfür meinen Respekt und meine Anerkennung.
Die Arbeit der CMA wurde in der Politik und im Handel über 40 Jahre anerkannt. Der erste Geschäftsführer der CMA erhielt den Doktor HC, eine Professur und das Bundesverdienstkreuz. Mit dem Bundesverdienstkreuz wurden ferner Prokuristen und einige Leiter von CMA Auslandsbüros ausgezeichnet.
Ich bin jedenfalls gespannt, ob Institutionen, Wirtschaft, Handel,DBV und Agrarministerien der Länder für die die Arbeit der CMA unverzichtbar und wichtig waren und angeblich noch sind, bereit sein werden, Initiativen zu ergreifen um die CMA zu erhalten und aus eigenen Mitteln zu finanzieren.
Es ist in der Tat nicht nachvollziehbar, dass der Erzeuger, nämlich der deutsche Bauer zur Finanzierung einer Absatzwerbung gezwungen wurde. Hauptprofiteure dieses Gesetzes waren in erster Linie jedenfalls nicht die deutschen Bauern.
Ich bin heute im Ruhestand, wohne die meiste Zeit in Ägypten. Ich berate arabische Ministerien und Regierungsstellen sowie meine arabischen Freunde.
Herrn Heitlinger und den übrigen Klägern spreche ich ausdrücklich meinen Respekt und meine Anerkennung aus.
Franz Klarner
25 Jahre (In Folge) Aussenstellenleiter der CMA Niederlassungen in
Beirut, Athen und Mailand
 
Klaus-Peter Manig
vom: 16.02.2009
E-Mail    
Üblicherweise hilft bei solchen Problemen ein Blick in das Impressum:

http://www.absatzfonds-abschaffen.de/impressum.html
 
Manfred Griebsch
vom: 16.02.2009
E-Mail    
Sehr geehrter Herr Webmaster,
zunächst finde ich es nichtangenehm, daß Sie unter einem Synonym auf Ihrer Webseite agieren.
Sie mögen es wohl nicht, 'in offener Feldschlacht' mit 'offenem Visier' sachliche Argumente zu diskutieren.
Im Übrigen, die auch von Ihnen vorgetragene Vorstellung der Sicherung von Pfründen Ihrer Kritiker, ist weder sachlich, noch richtig. És ist nur schlechtes Niveau.
Ich habe sogar Verständnis dafür, daß der Betreiber der Klage (soweit ich weiß,
veräußert er zur Hauptsache Eier) den Absatzfond nicht weiter unterstützen wollte.
Eier sind Produkte des täglichen Bedarfs, VKF und Werbung im In- und Ausland sind wenig sinnvoll (gilt für mich auch für Milch-Bewerbung im Inland)
Was aber mit den Milchbauern - die zum überwiegenden Teil ihre Rohware an mittelständische Unternehmungen abliefern - nicht wie einer Ihrer Unterstützer schreibt, an Konzerne.
Richtig Konzerne, die machen ihre VKF/Werbung allein.
Es war ja gerade das Ziel der CMA, der mittelständischen Wirtschaft, nicht den Konzernen - eine Plattform zu geben, im Rahmen derer die Fertigprodukte (Rohware von den Landwirten) beworben werden konnten. Der Qualitätsaspekt bezüglich der Rohware wurde im Ausland immer hervorgehoben !
Wenn nun die Kosten für die Maßnahmen im Ausland 'ungebremst' auf die Hersteller zukommen, dann fürchte ich, daß víele Aktivitäten einfach unterbleiben - mit den entsprechenden Konsequenzen für die Agrarwirtschaft.
Als Beispiel nur; die Kosten für Messebeteiligungen sind so exorbitant hoch, daß auch in der Vergangenheit (wohlbemerkt für mittelständische Unternehmer) eine Beiligung - ohne CMA-Unterstützung - kaum möglich war.
Es darf weiter nicht verschwiegen werden, daß sich viele Hersteller von Spezialitäten in heftigem Wettbewerb mit unseren europäischen Mitbewerbern bewegen.
Die gegenwärtige Situation macht die Hilfestellung der CMA ( wohlbemerkt im Ausland ) mehrals notwendig.
Ich würde mich über eine sachliche Reposte sehr freuen.
M.Griebsch


Kommentar vom Webmaster:
Das System vergibt automatisch meine Kommentare als Webmaster; ist halt so + nicht änderbar.
Milch: Alleine der Verarbeitungsstempel 'D' bedeutet noch lange nicht, dass die Milch, die im Produkt ist, tatsächlich aus D stammt. Mittlerweile fahren viel zu viele tschechische Milchlaster hier in D rum. Der aberwitz für die Milchwerke war ja dann noch, dass diese Rohware gar keinen Absatzfondsbeitrag zu leisten hatte; also tendenziell war es billiger, ausländische Rohware zu verarbeiten als deutsche (gilt für alle Branchen).
Exportförderung: Ist in allen anderen Branchen üblich, dass diese durch das Wirtschaftsministerium gefördert wird (mit Steuergeldern). Dies erwarte ich für die Zukunft auch für landwirtschaftliche Produkte. M.E. muß hier zwingend auf die CMA Kontakte zurückgegriffen werden.
Anders als die ZMP im sog. 'Forum' kann hier auf dieser Web-site jeder einen Kommentar loslassen. Allerdings behalte ich mir das recht vor, diese notfalls zu löschen (am Freitag mußte das sein). Und nochmals: ich akzeptiere nur noch Kommentare mit e-Mail (die Mail-Adresse hier hatte wohl ne falsche Endung; die ging ned).
Jetzt schreib ich halt mal meinen Namen dazu: Georg Heitlinger
Kurt Schlumpberger
vom: 16.02.2009
E-Mail    
Lieber Herr Heitlinger!

Nochmals zu Ihrem Erfolg mit der Klage beim Bundesverfassungsgericht, herzlichen Glückwunsch. Die in der BRD übrig gebliebenen Landwirte sind Ihnen zur Dankesleistung für alle Zukunft verpflichtet. Einmal eine Zwangsabgabe in der BRD weniger.

Die Handwerker und die Gewerbetreibenden in der BRD sind nach wie vor noch zur Zwangsabgabe von Beiträgen in Millionenhöhe an die Handwerkskammern und an die Industrie – und Handelskammer laut Gesetz verpflichtet. Diese Beiträge werden genau so auch auf die Dienstleistungen der Unternehmen und auf deren Produkte umgeschlagen und damit der Verbraucher – das Volk – belastet.. Es ist höchste Zeit, dass die Kammerkritiker mit ihrer Forderung durchdringen, damit auch diese Zwangsmisswirtschaft der Vergangenheit angehört.

Mit freundlichen Grüßen,
Kurt Schlumpberger
Königstrße 38
889077 Ulm
kurt.schlumpberger@web.de
 
Eckard Wendt
vom: 16.02.2009
E-Mail Homepage  
Wer angenommen hatte, daß wir in einem Rechtsstaat leben, kann sich durch das Urteil des Verfassungsgerichts bezüglich des Absatzfonds bestätigt fühlen. Das ist gut so, denn hin und wieder zeigen uns Politiker, was sie von Gesetz und Recht halten. Zuletzt war es Minister Ehlen, Hannover, der mit seinem rechtswidrigem Erlaß vom 14.03.2008 ihm unterstehende Landesangestellte zwang (zumindest zwingen wollte) rechtsfehlerhafte Genehmigungsbescheide zur Errichtung von Legebatterien neuen Typs zu erteilen. Wer deswegen in die "Remonstration" ging (d.h. Widerspruch gegen die Dienstanweisung einlegte), um sich dienstrechtlich abzusichern sowie sich vor eventueller strafrechtlicher Verfolgung zu schützen, mußte mit einer nochmaligen und dann von ihm auszuführenden Dienstanweisung rechnen. Und jetzt spielt Herr Ehlen das Unschuldslamm, indem er sagt, die Landkreise könnten ja die unrechtmäßig erteilten Bescheide kassieren. Und wer zahlt dann, wenn auf Schadenersatz geklagt wird? Herr Ehlen oder alle Steuerbürger?
Unsere Politiker, die 2007 nach der Devise „Augen zu und durch!“ abstimmten machen sich „wegen der paar gefährdeten Beschäftigungsverhältnisse“ (ca. 300, i. W. dreihundert!) bestimmt keine Sorgen. Und das drohende Insolventverfahren kehrt die ganze Angelegenheit unter den Teppich, soll heißen, die zeche zahlen die neuen Arbeitslosen, nicht die Anstifter und ihre „Abnicker“ im Parlament.
Wer jetzt auf die Prozessführer eindrischt, der prügelt den Sack und nicht den (die ) Esel in Berlin!
 
Neumair, Fritz
vom: 16.02.2009
E-Mail    
Aber hallo,

positiver Einfluß auf Agrarentwicklung ?? von der CMA ??
Der Richterspruch hat doch nur die Zwangsbeglückung unterbunden. Die CMA/ZMP können
doch weitermachen. Hier wurde doch nichts verboten. Sämtliche Branchen brauchen Werbung
auch wir Bauern. Der Subventionstöpfe bedienen sich meines Wissens doch alle Branchen. Die
konnten sich aber ,im Gegensatz zu uns, den Werbepartner aussuchen.
Wir hingegen mussten mit dem staatlich verordneten Vorlieb nehmen und falls jemand möchte, kann Er gerne von mir Werbematerial der CMA bekommen. (Jahrgang 1980-2002.)
Wer diese Teile(Broschüren) sichtet, weiß warum Herr Heitlinger froh war um den Richterspruch 2002
in Brüssel, das wir nicht mehr mit Deutschen Eiern (Urprodukten) werben dürfen.
Über die Länge des Verfahrens, bis Er dann endlich Recht bekam, war ich auch entsetzt. Eigentlich hatte ich erwartet, das der BLE der stichhaltigen Argumentation Heitlinger´s spätestens in Köln 2006 beipflichtete.
Damals war der David (Georg)vielleicht noch zu klein.
Tja, Recht haben und Recht bekommen ist nicht immer das gleiche. Man sieht es ja jetzt an den vielen landwirtschaftlichen Betrieben, die Ihre Beiträge der letzten 6 Jahre nicht zurückbekommen obwohl es verfassungswidrig ist.
 
Hansjörg Schrade
vom: 16.02.2009
E-Mail Homepage  
Zur ZMP-Webseite: "Regierung läßt Marktberichterstattung im Stich"

Mal sehen, ob folgender Beitrag im ZMP-Forum veröffentlicht wird, den ich heute 16.02. dorthin abgesandt habe:

Eine ziemliche Unverfrorenheit, eine Entscheidung des höchsten deutschen Gerichts auf einer mit öffentlichen Geldern bezahlten Webseite mit "Regierung läßt Marktberichterstattung im Stich" zu kommentieren. Offenbar haben Sie es als Naturgesetz angesehen, daß die deutschen Bauern Ihre Arbeit bezahlen sollten - ob die wollten oder nicht. Sollen Bauern so unmündig sein, daß sie nicht selber entscheiden dürfen, welche Dienstleistung sie nachfragen möchten und welche nicht? Sollen Bauern (und der nachgelagerte Handel) das doch lieber von Ausschuß-Sitzern und Verbandsfunktionären entscheiden lassen? Immerhin war es ja nicht nur ein wildgewordener Hühnerbaron, sondern ein Hohenheimer Professor und andere Gutachter, die in dieser Zwangsabgabe (über die wenig bis gar keine Rechenschaft abgelegt wurde), die vom EU-Recht ad absurdum geführt worden war, keinen Sinn mehr sahen.
Zum Glück hatten wir nach unserer Betriebsprüfung letzten Sommer Widerspruch eingelegt - sonst wären die regionalen, deutschen Produkte um 16 T€ gegenüber den Importen benachteiligt geworden.
Die IHK's sind als nächste dran...
Übrigens: freiwillig hätten wir vielleicht sogar gerne für eine gute Bio-Markt-Forschung bezahlt!
Hansjörg Schrade, Stuttgart

Nachtrag: die Stimmen/Krokodilsträner im ZMP-Forum zeigen, wem die Arbeit und damit die Gebühren genutzt haben: Banken, Verbände, Presse, Unternehmensberater, Professoren usw. usf.: warum zahlen dann in Zukunft nicht einfach die, denen es offensichtlich so viel nützt? Und lassen uns Bauern und Händler einfach in Ruhe unser Tagesgeschäft machen?
 
rene müller
vom: 16.02.2009
     
guten tag zusammen,

ich finde es recht amüsant auf welch arrogante art und weise hier der webmaster und seine freunde vorgehen.hier werden konstruktive beiträge die pro ZMP und co sind gelöscht. es kann ja nicht sein, dass hier ein gegenseitiges aufdieschulternklopfen veranstaltet wird und der aspekt nur von einer seite bleuchtet wird.

ein beitrag weiter unten, wo quasi über 1000e nun arbeitslose menschen mit hohn gesprochen wird, finde ich schlichtweg menschenverachtend. denken denn hier ernsthaft alle, dass der it spezialist der cma, die putzfrau der zmp oder personen in ähnlichen positionen etwas mit der verschwendung der zwangsabgaben zu tun haben!? diesen menschen muss man helfen und wirklich einen regenschirm geben, denn sie haben es verdient! diese leute sind nicht besser oder schlechter als sämtliche bauern hier und müssen und mussten auch hart für ihren lohn arbeiten. und dann finde ich es einfach arm, dass über diese menschen hergezogen wird und auch seitens des webmasters dies bezüglich nicht eingegriffen wird. es geht mir hier nicht um die schlipsträger der chefetage, die letztendlich selbst an ihrer misere schuld sind, sondern um die vielen vielen beschäftigten, die GANZ SICHER NICHTS mit der verschwendung ihres geldes zu tun haben.

wahrscheinlich ist dieser beitrag aber auch wieder zu kritisch oder so, keine ahnung....mal schauen, wann er gelöscht wird......hier nehmen doch alle immer so hochtrabende worte in den mund...grundrechte und all solch schöne sachen....vllt. sollte man hier auch mal an die meinungsfreiheit/pressefreiheit denken....denn ich denke auch mein beitrag sollte gehör finden, denn er ist lediglich kritisch, aber trotzdem sachlich! keine schimpfworte, keine anfeindungen...nichts.....

ps: im übrigen muss jemand, der sich pro zmp etc. äußert nicht gleich ein angestellter sein, eine etwas engstirnige sichtweise, wie ich finde.....denn wäre alles SOOOO unnütz und inkompetent gewesen, hätte die abschaffung sicherlich nicht so lange gedauert, die unternehmen hatten ebenso postiven einfluss auf die agrarentwicklung...


Kommentar vom Webmaster:
1; Der Beitrag direkt unter Ihnen ist von einem ZMP Mitarbeiter (Ludger Roling).
2; Das wir in einem Rechtsstaat leben wird auch die Putzfrau der ZMP verstehen
3; Ich bezahle diese Web-Site aus eigener Tasche, also kann ich wohl auch entscheiden, was da drauf steht (Mein Auto)
4;Ihr Kommentar ist nicht unter der Gürtellinie; der gelöschte fing irgendwie mit Sch....baur an
5; Sie haben keine E-Mail Adresse angegeben. In Zukunft werde ich alles Beiträge löschen, die dermaßen anonym sind.
6; Unsere Klage lief seit 2003. Ich kenne mich also mittlerweile auch ein bisschen aus im Thema. Ich empfehle nochmals das lesen der wissenschaftlichen Studien.
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