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Peter Wanner
vom: 13.04.2009
E-Mail    
Hallo zusammen! Ich habe keine persönlichen Interessen an der Debatte, die hier geführt wird. Spontan fällt mir aber einiges zum Thema ein:

Zwangsmitgliedschschaften und das damit verbundene Abkassieren von Beiträgen sind immer mit Vorbehalt zu genießen. Effektivität und Effizienz werden durch ein automatisches Fliessen von Finanzmitteln nicht gefördert! Das zeigt die Erfahrung querbeet. Ein Arbeitsplatz, der geschaffen wird, indem man anderen das Geld dafür per Gesetz abnimmt hat per se keine Daseinsberechtigung. Ich sage das ohne Häme, einfach aus einem gesunden Menschenverstand heraus.

Leute wie Herr René Müller, die sich verstecken und keine Email-Adresse angeben gehören hier auch nicht mit ihrer Meinung gepostet. Der Betreiber dieser Website hat sich bisher äusserst tolerant gezeigt.

Ich bin kein Kind von Traurigkeit, aber die gelegentlich sexistische und teils einfach plump-hohlen Inhalte der CMA-Werbung waren ihr Geld noch nie wert. Das hätte ein unter Wettbewerb stehender Werbepartner ganz sicher in besserer, professionellerer Qualität geboten.

So viel für heute von mir. Danke, Peter Wanner

P.S.: Lieber "Webmaster", warum machen sie das Feld E-Mail nicht zum Pflichteintrag und verifizieren sie die Mailadressen?
 
Dirk Hoffrichter
vom: 14.03.2009
E-Mail Homepage  
Herr Müller, wie wäre es wenn sie sich bei hotmail eine Email besorgen? Diese Emailadresse würde nicht unmittelbar auf ihre bestehende wirken. Falls Spam oder Ähnliches auftritt, können sie es ja löschen.

Alternativ könnte ich im Forum Agrar-Waagen einen gesonderten Platz zur Verfügung stellen. Dieses Forum wird durch mich moderiert, Neutralität wird geboten und garantiert.

Wäre das ein Angebot?
 
Georg Sachwitz
vom: 13.03.2009
E-Mail    
Soweit ich das hier richtig beobachte, ist derjenige der sich hier in jedem Beitrag wiederholt , Herr 'Rene Müller'. Wenn er darauf hinweist dass die erfolgreichen Kläger und die vielen Abgabenzahler sich immerzu auf die Verfassungswidrigkeit berufen, und sie eine Schulterklopfmentalität hätten, dann zeugt dies von einer erbärmlichen Ahnungslosigkeit.
Nachdem (das BLE) die CMA 1991 vor demselben Bundesverfassungsgericht gesiegt hatte wurde dieses Urteil hernach wie eine Monstranz umhergetragen, um jeden, der Widerspruch gegen einen Bescheid einzulegen wagte , einzuschüchtern, und ihm die Aussichtslosigkeit seines Rechtsbegehrens klar zu machen. Ich habe mehrere Verfahren gegen das BLE geführt und an allererster Stelle bezog sich das BLE immer auf das Verfassungsgerichtsurteil von 1991.
Wenn Herr Müller in keiner Weise mit der CMA und den anderen Gesellschaften zu tun hatte, und wenn er nie Beitragszahler war, dann fehlt ihm möglicherweise das Wissen, wie auch auf unterster Ebene die Beiträge knallhart eingetrieben wurden. 39 Jahre lang haben wir satte Beiträge für diese Clique gezahlt.Man kam sich vor wie in Sherwood Forest. Willkür an allen Ecken. Hatte man einen primtiven Folientunnel kamen die Häscher und sagten: "Hey, das ist ja ein Gewächshaus, dafür gilt der 10 fache Beitrag , 4 Jahre Rückwirkend". Wies man darauf hin, dass der Tunnel ja nicht beheizbar sei, dann hieß es : Es ist aber begehbar. " Hatte man einen Flachtunnel , der nicht begehbar war, dann hieß es ; ja der ist zwar nicht bgehbar,aber belüftbar usw. Hatte man auf den Flächen einen Totalverlust, was im Gartenbau durchaus häufiger vorkommt, wurde dennoch die Abgabe kassiert, weil dies nach dem Absatzfondgesetz keine Rolle spielte.
Also Herr Müller; ich weiß jedenfalls wovon ich Rede, S i e ganz offensichtlich nicht.
Wenn Sie unbedingt das Gefühl brauchen, das letzte Wort gehabt zu haben, dann suchen Sie sich doch vielleicht einen Chatroom in dem es keine Rolle spielt, ob man von der Sache zu der man sich äußert, Ahnung hat.
Herrn Heitlinger danke ich von ganzem Herzen dafür, dass er uns von diesem Nepp befreit hat.
 
Rene Müller
vom: 12.03.2009
     
nochmals: ich bin und war kein mitarbeiter der cma oder sonstiger firmen, die da mit drin hängen...desweiteren bin ich auch immer noch kein sympathisant der cma, im gegenteil...also eh ich hier persönlich angegriffen werde, was mein niveau o.ä. angeht, sollte der ein oder andere vielleicht erst einmal gründlich lesen und sich das ein oder andere durch den kopf gehen lassen...mir geht und ging es immer nur um die art und weise, wie mit dem urteil umgegangen wird. mich ärgert die häme und die aufdieschulternklopfenmentalität, da es wie gesagt, mit 100%iger sicherheit viele mitarbeiter der betriebe gibt, die nicht an einer verschwendung der gelder interessiert waren. das betrifft allein eine hand voll schlipsträger der obersten etage. außerdem wird immer die verfassungswiedrigkeit angebracht, um das urteil zu rechtfertigen und zu rühmen...diese "ja ist halt so, punkt, was gibts da zu diskutieren". kommt gegenwind schlägt die verbale faust "verfassungswiedrigkeit" zu....applaus

Kommentar vom Webmaster:
Da sich mit dem (anonymen) Rene Müller hier eine Diskussion entwickelt hat habe ich diese Beiträge stehen lassen. Ich werde aber keinen weiteren Kommentar vor Herrn Müller mehr akzeptieren, der wieder ohne Absender (aktive e-Mail Adresse) gekennzeichnet ist.
Wir leben in einem Rechtsstaat, Herr Müller. Ein schlimmeres Urteil als 'Nicht mit dem Grundgesetz vereinbar und nichtig' ist hier in Deutschland nicht möglich. Der Gesetzgeber hat also ganz eindeutig die ihm auferlegte Pflicht, verfassungsgemäße Gesetze zu erlassen, unterlassen. Wieso muß ein Bauer wie ich aus der Provinz das merken und sich jahrelang durch die Instanzen Klagen? Das hätten die Juristen in Berlin selbst erkennen müssen.
Noch ein Wort zu den Mitarbeitern: Sicher ist es schlimm, dass diese nun ihren Job verlieren; daran habe ich keine Freude. Nur, diese Web-Site existiert seit Januar 2007. Es konnte sich also jeder informieren.
Und dann ganz zum Schluß: Die Absatzfondsbeiträge sind keine Pendlerpauschale. Von den knapp 600 Mio Euro, die seit Juli 2002 an Einnahmen erhoben wurden, bekommen wir Bauern nur ca. 120 Mio Euro zurück. Den deutschen Landwirte wurden also stark 450 Mio Euro abgeknöpft aufgrund eines verfassungswidrigen Gesetzes, die jetzt nicht zurück fließen. Zu allem Überfluß werden jetzt aktuell auch noch die vereinnahmten Gelder des Absatzfonds zur Abwicklung der beiden Gesellschaften (CMA, ZMP) benutzt, anstatt die Abwicklung aus dem Bundeshaushalt zu bezahlen und die Beiträge den Landwirten zurück zu erstatten.
Alfred Dagenbach
vom: 11.03.2009
E-Mail    
Naja, Herr Rene Müller, wenn die Logik bei der CMA von derselben Qualität war, wundert mich nichts mehr.
Es war doch nichts als ein Selbstversorgungswerk für die Lobby, die sich überall in die einträglichen Positionen drängt.
Und vergessen wir nicht den Bauernverband als Transmissionsriemen der Politk, vor allem der CDU.
Häme ist sicherlich unangebracht, doch gehe ich mal davon aus, daß die bisherigen Behauptungen über das "hohe Niveau" und doch auch von Ihnen als besonders vorzügliche geschätzte "Qualität" der CMA von besonders guten Mitarbeitern geleistet wurde.
Da solche "Experten" am Markt immer gefragt sind, dürfte der weiteren Karriere nichts im Wege stehen.
Und der Bauernverband wird sicher für das weitere Wohlerghehen der übrigen Mitarbeiter auf Kosten seiner Mitglieder im Rahmen seiner selbst auferlegten "Fürsorgepflicht" Sorge tragen.
 
Rene Müller
vom: 07.03.2009
     
nachtrag: den letzten beitrag nehme ich als antwort für die frage von hans Emotion mal drüber nachdenken Emotion  
Dirk Hoffrichter
vom: 02.03.2009
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Herr Müller, ein Gästebuch sollte eigentlich nicht zum Austauschen von Informationen bzw. für eine Diskussion herhalten.

Warum sich momentan so viele die Hände reiben, dass es die CMA erwischt hat, ist die mangelnde Transparenz vom Einsatz der Gelder sowie der fehlende Nachweis der Effektivität dieser Organisation. Die Damen und Herren konnten machen was sie wollten, ohne das man regulierend eingreifen konnte.

Um ein Beispiel oder Metapher dazu zu benutzen: Wir alle müssen an die GEZ bezahlen. Für mich ebenfalls eine Zwangsabgabe. Aus diesen Gebühren wird das ZDF finanziert. Was glauben Sie , wie glücklich ich war, als ich am Wochenende gelesen habe, dass das ZDF die Geburtstagsparty von Kurt Beck mitfinanziert hat. Nur weil dieser im Verwaltungsrat sitzt?

Der andere Teil der Party wurde übrigens von der Rheinland-pfälzischen Staatskanzlei getragen. Somit hatten 700 Gäste einen tollen Tag.

Warum musste der Geburtstag des Herrn Beck gefeiert werden? Was hat man mit dieser Maßnahme erreicht? Welche potentiellen Entwicklungen ergeben sich aus dieser Veranstaltung? Ist ein reeller Gegenwert zu erwarten?

Das ZDF ist ein überregionaler Sender, wer profitiert aus dem Einsatz der Gelder? Nur das Land Rheinland Pfalz?

Alles Fragen, die gar nicht beantwortet werden müssen. Wir werden eh keine Antworten bekommen. Denn diese Art von Effizienz lässt sich nicht messen.

Wer aber mit Geldern aus Zwangsabgaben arbeitet, muss auch überprüfbar sein.
 
Hans
vom: 01.03.2009
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Schön schön mit einer Sachlichen diskussion herr Müller....
Doch erstens sind sie ja nicht an einem Vortbestehen der CMA interessier (Emotion )
aber andererseits vieleicht auch nicht,.... oder weshalb machen sie so eine Komödie daraus das es Verfassungswiedrig ist...???

HansEmotion
 
Karl Schwehla
vom: 27.02.2009
E-Mail Homepage  
Nochmals vielen Dank für Ihren Einsatz gegen das Absatzfondgesetz.

Wir alle müssen jetzt nur aufpassen, dass die Herren der Verbände nicht versuchen über Umwege uns dennoch wieder zur Kasse zu bitten, indem z.B. die Landwirtschaftskammern ( wo wir ja Zwangsmitglieder sind) sich mit finanziellen Leistungen in neue Strukturen beteiligen.
 
Rene Müller
vom: 27.02.2009
     
bin an keinem fortbestehen der cma interessiert....

@ sachwitz: ihren letzten satz gebe ich gern zurück und damit erübrigt sich glaube ich jeder emailaustausch, da sie ja ganz offensichtlich nicht an einer sachlichen diskussion interessiert sind, sondern immer nur wieder ihren standpunkt wiedergeben, wie verfassungswidrig doch das absatzfondsgesetz war...

allen noch viel spaß hier im gästebuch beim gegenseitigen aufdieschulternklopfen...adieu
 
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